Botanisches Epiphyllum Forum

#1

Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 11.06.2016 10:18
von Tavchen • 73 Beiträge

Wer es noch nicht gesehen hat:
Die diesjährige Lieferung ist frisch vom Rudi eingetroffen!
Der hat 1000 Stück (oder mehr) eingekauft und verteilt die jetzt.
Auch über die Bucht.
Sind schöne Exemplare frisch aus Holland, aber gut gezogen.
Etwa 2,50 das Stück. Umtopfen sollte man sie natürlich gleich.
Meine sehen so aus:


LG Torro
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#2

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 11.06.2016 14:07
von Helhesten • 237 Beiträge

Hast du einen Link? Und wie viele sind das?

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#3

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 11.06.2016 14:18
von Tavchen • 73 Beiträge

Ich habe 150 bestellt. 65 gehen weiter.
Rudi hat in der Bucht verschiedene Angebote. 10, 15, 25
http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&...bertii&_sacat=0

Der Anfangspreis ist ok, viel höher würde ich nicht gehen.
Aber er hat da so viele Lose auf einmal reingesetzt. Da bekommt man sicher eins für den Grundpreis.


LG Torro
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#4

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 12.06.2016 16:09
von Tavchen • 73 Beiträge

Nur noch so als Nachtrag: Die sind auch sehr gute Unterlagen für Epis.
Dieser Epi beispielsweise wollte auf Opuntia gar nicht wachsen.


LG Torro
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#5

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 13.06.2016 17:52
von Timm Willem • 22 Beiträge

Hallo Torro,
kannst Du mal schreiben, wie dick die jusbertii-Stecklinge sind.
Meine Sämlinge sind, ziemlich lang, aber noch sehr jugendlich.

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#6

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 14.06.2016 07:50
von Torro • 242 Beiträge

Hallo Simon,

3 cm Kantenlänge rechts auf dem Bild bei 18 cm Höhe.
Links ist einer vom letzten Jahr. Man beachte die außergewöhnlichen Dornen links unten.

Sämlinge sehen bei mir so aus:


LG, Torro

zuletzt bearbeitet 14.06.2016 07:54 | nach oben springen

#7

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 14.06.2016 22:10
von Timm Willem • 22 Beiträge

Hallo Torro,
die nicht auf Hylos gesetzten Sämlinge haben sich wie von Dir vorhergesagt sehr langsam entwickelt. Es macht sicher kaum Sinn jusbertiis aus Samen zu ziehen.
Die veredelten haben jetzt etwas über 2 cm Durchmesser und sind sehr wehrhaft. Ich denke, die sind erst im nächsten Jahr als Unterlagen zu gebrauchen.
Die ungepfropften:

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#8

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 15.06.2016 18:41
von Tavchen • 73 Beiträge

Ja, das dauert. Zumal die ja auch noch krumm wachsen.
Da lohnen sich Cereus oder Trichos eher.


LG Torro
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#9

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 17.06.2016 09:44
von Timm Willem • 22 Beiträge

Hallo Torro,
warum wachsen die eigentlich krumm?

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#10

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 17.06.2016 13:54
von Torro • 242 Beiträge

Warum? Da bin ich überfragt.

Interessanterweise wachsen die vom Licht weg.
Das fällt bei Sämlingen besonders auf. Später ist das nicht ganz so
auffällig oder ganz weg.
Die Art (?) wurde nie in der Natur gefunden.
Samen setzt sie nur bei Bestäubung mit Echinopsis an.


LG, Torro

zuletzt bearbeitet 17.06.2016 13:55 | nach oben springen

#11

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 17.06.2016 18:23
von Timm Willem • 22 Beiträge

Hallo Torro,
eigenartig ist auch, dass die Sämlinge sehr einheitlich sind, daneben sind die pachanoi am selben Tag ausgesät, mit einigen Ausreißern versehen nicht so einheitlich.
Ich habe eine alte KuaS-Veröffentlichung über jusbertii, da wird auch die Chimären-These erwähnt, meiner Meinung nach nicht einfach so etwas über Samen zu vererben.

Meinst Du die Altersform wächst freiwillig aufrecht?

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#12

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 17.06.2016 19:57
von Tavchen • 73 Beiträge

Hallo Simon,

Ja, das tun sie. Mehr oder weniger.

Chimäre - das ist lachhaft. Da hat keiner Ahnung und alle plappern irgendwas.
Vererben? Unmöglich!

Der bläuliche unter dem Puddingtopf hat auch 10 cm. Der wächst erst so schön, seit
er im Freien steht und einen doppelt so großen Topf hat wie vorher.
Das blasse rechts mit spärlichen Dornen ist der ursprüngliche Trieb.
Der bekommt bei Gelegenheit wieder einen doppelt so großen Topf.
Ist natürlich Geschmackssache.

Schau: (Der in der Mitte)


LG Torro

zuletzt bearbeitet 17.06.2016 19:58 | nach oben springen

#13

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 18.06.2016 08:50
von Timm Willem • 22 Beiträge

Hallo Torro,
Dein Tricho sieht sehr gut aus. Ich möchte auch einige groß werden lassen. Haben Deine Trichos schon mal geblüht?
Hier haben Sämlinge von pachanoi, im letzten Sommer über 5 cm lange Dornen gebildet(aus selber Aussaat aber auch sehr schwach bedornte Exemplare).
Als Sämlinge bilden die Trichos auf Hylo wirklich schneller Substanz als jusbertii. Mag sein, dass sie einfach mit niedrigeren Temperaturen etwas mehr anfangen können, die Hylos werden sowohl von Tricho als auch von jusbertii ausgesaugt.
Ich bin gerade dabei einige Trichos zu vermehren die selbstständig keine Seitensprosse bilden und von einer früheren Aussaat stammen. Bin aber noch nicht so sicher, ob die BAP-Paste auch im Freiland funktioniert. Wenn Sie austreiben werden sie auf große Hylos gesetzt und über den Winter angetrieben.

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#14

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 18.06.2016 10:20
von Tavchen • 73 Beiträge

Hallo Simon,

der jusbertii hat schon geblüht, Cereüsse auch.
Tricho ? Nein. Aber das waren uralt Stücke die immer nur als Unterlage genommen wurden.
Die ich im Laufe der Jahre großgezogen habe.

Trichos wachsen auch wurzelecht richtig schnell. Oder Cereen.
Beispielsweise Trichocereus macrogonus, Samen von Köhres.


LG Torro
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#15

RE: Harrisia jusbertii

in Pfropfecke 23.06.2016 07:23
von Timm Willem • 22 Beiträge

Hallo Torro,
meine älteren Trichos sind etwa zwei Jahre alte Sämlinge, bis jetzt haben die größeren zwischen 30 und 40 cm erreicht, aber erst bei 4-5 cm Durchmesser, bei Freilandhaltung. Die größten sind dabei dem Messer zum Opfer gefallen, endeten als Unterlagen und haben als kleine Stecklinge wieder begonnen. Der Durchmesser ist dabei stark von den Genen abhängig, ein peruvianus der ebenfalls zwei Jahre alt ist, hat bereits 7 cm Durchmesser, ist aber noch ziemlich kurz.
Die Trichos auf den Hylos sind aus Samen von Piltz, haben jetzt vier Monaten nach der Keimung zu einem großen Teil im Freiland bereits acht Rippen und mögen offensichtlich kühle Nächte sehr.

Was meinst Du, ist eine praktikable Abfolge, schnitt der Trichos von den Hylos im September beim Einräumen und warme Überwinterung kleiner Tricho-Stümpfe auf den Hylos? Ich denke, man kann von den Pfropfungen zwei Mal Stecklinge ernten.
Im nächsten Jahr möchte ich das noch mal mit Myrtillocactus machen, die diesjährigen Sämlinge sind seit dem Ausräumen ins Freiland auf eigener Wurzel praktisch nicht mehr gewachsen.
Im Moment sind große Hylos aus dem Freiland keine Mangelware, mal sehen was mir noch so einfällt.
Viele Grüße
Simon

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